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 Die anwesenden Siebt- und Neuntklässler erlebten das sprachfreudige Ensemble der „Hörtheatrale“ (Franziska Knetsch, Stefan Gille u. Daniel Sempf) mit einer besonderen Lesung. Die Schauspieler brachten mit Wilhelm Hauffs Kunstmärchen „Das kalte Herz“ die dunkle Seite des menschlichen Strebens nach materiellem Besitz auf die Bühne. Peter Munk ist unzufrieden mit seinem Leben als Köhler und versucht aus seiner Armut herauszukommen. Das Glasmännlein erfüllt ihm seine Wünsche nach Reichtum und Besitz. Allein, Peter kann seinen Besitz nicht halten und verliert alles. Er gerät an den Holländermichel, einen bösen Geist, der ihm großen Reichtum verheißt, wenn er ihm dafür sein Herz gibt. Dieser Handel erweist sich als diabolisch, denn Peter wird zwar reich, aber auch hartherzig, geizig und skrupellos. Das Ganze kumuliert in den gewaltsamen Tod von Peters Frau. Erst diese Tat führt zu einer Wesensänderung Peters. Mit Hilfe des Glasmännleins erlangt er sein Herz, seine Gefühle und letztendlich auch seine Frau zurück.

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